Entwicklung
Eine Reise durch die Welt der Entwicklung

Rasant und mit beeindruckendem Tempo schreitet die Entwicklung der kleinen Sprösslinge voran. Schnell entwickelt sich aus dem zarten und zerbrechlichen Geschöpf ein echter Wonneproppen. Die ersten zwölf Monate sind die wohl aufregendste Zeit für die Eltern und natürlich für den eigenen Liebling. Alles scheint sich in einem Wandel zu befinden und nahezu jeden Tag lassen sich neue Meilensteine in der Entwicklung erkennen. Auch während der Nacht wächst das Baby, es entwickelt sich, lernt und bereitet sich auf die zahlreichen Einflüsse der Welt vor. Die Baby Entwicklung erinnert an ein Wunder, an einen Zauber, den Eltern mit großer Freude miterleben. Doch wann meistert das Kind welchen Schritt? Wann beginnt es eine Verbindung zur eigenen Bezugsperson aufzubauen? Bei der Baby Entwicklung sollte eines nicht vergessen werden – jedes Kind entwickelt sich anders, in einem ganz besonderen Tempo. Die Entwicklung des kleinen Erdenbürgers ist so individuell, wie das Kind selbst. Dieses ganz eigene Tempo sollte man dem Kind auch lassen. In der Ruhe liegt die Kraft – und genau dieses Sprichwort tritt die Baby Entwicklung mit all ihren Facetten haargenau. Den Eltern sollte es nicht wichtig sein, welches Baby aus einer Krabbelgruppe schon mehr kann als das eigene. Vergleiche mit anderen Babys sind nicht nur für Eltern, sondern auch für die kleinen Lieblinge Gift. Man sollte ihnen Zeit geben, es beobachten und sich über jeden weiteren Schritt freuen, den es auf dieser Treppe meistern kann. Hat das Baby erst einmal Interesse an der eigenen Umgebung gefunden, beginnt eine aufregende und zugleich abwechslungsreiche Zeit. Nichts bleibt vor der Neugier des Babys verschont. Alles muss erkundet, ertastet und auf Babys Art und Weise untersucht werden. Langsam aber sicher beginnt das Baby auszusortieren und verteilt all die Gegenstände im Zimmer, die es als unnötig oder uninteressant empfindet.
Die Tage des Neugeborenen:
Schon in den ersten Tagen nach der Geburt schreitet die Entwicklung des kleinen Erdenbürgers in einem wahren Eiltempo voran. So beginnt es zu sehen und zu hören. Anhand der Stimme der Eltern entwickelt es ein Gefühl für Geborgenheit und Nähe, ein Gefühl der Zugehörigkeit zu der eigenen Familie entsteht. Die Gesichter und die Stimmen der Eltern und anderer Familienmitglieder werden in den ersten Wochen besonders intensiv von dem Neugeborenen unter die Lupe genommen. In den Wochen nach der Geburt ist das Kind sehr kurzsichtig. Gesichter und Gegenstände kann es so nur bis zu einem Abstand von maximal 20 Zentimetern erkennen. Eine ganz besondere Faszination bringen die zahlreichen verschiedenen Kontraste mit sich. Genau aus diesem Grund fesseln Haare und Augenbrauen der Eltern die Kleinen ganz besonders. Schon nach sehr kurzer Zeit reagiert es auf die Liebe und das Lächeln der Eltern. Auch wenn das erste Lächeln nur die Folge eines Reflexes ist, ist es für die Eltern meist das wohl größte Geschenk.
Die Reise durch die Wochen des 2. bis 3. Monats:
Mit jedem Tag wächst das Interesse an der eigenen Umgebung. Das Baby erkundet, entdeckt und untersucht all das, was sich in seiner Nähe befindet. Es beobachtet Gegenstände und Personen, die sich langsam vor seinem Gesicht bewegen und geht auf all die zahlreichen Änderungen und Geschehnisse im Alltag ein. Langsam aber sicher entwickelt das Baby ein Gefühl für verschiedene Formen und Oberflächen. Durch Tasten lernt es unterschiedlichste Eigenschaften kennen. Allmählich klappt dann auch das gezielte Greifen mit den kleinen Händchen. Es beginnt nach dem eigenen Spielzeug zu greifen und es festzuhalten. In diesen Wochen lieben Babys Gegenstände, die weich und flauschig sind. Das eine oder andere Kuscheltier entwickelt sich so schnell zum absoluten Liebling. Zudem kommen in diesen Wochen die ersten Reaktionen auf die Stimmen der Eltern. Vorsichtig, aber doch gewollt antworten sie mit fröhlichem Brabbeln und reagieren auf die eigenen Bezugspersonen.
Die Wochen des 4. bis 6. Monats:
Nachdem der kleine Liebling ab dem dritten Monat den Eltern beginnt ein Lächeln zu schenken, sucht es in den folgenden Wochen den ständigen Blickkontakt. Durch das Bewegen des Kopfes versucht es Bewegungen zu folgen. Es schneidet Grimassen und sucht die ständige Bewegung. Erst ab dem sechsten Monat beginnt der kleine Erdenbürger zu verstehen, dass Dinge, die durch eine Bewegung aus dem Blickfeld verschwunden sind, nicht vollkommen weg sind. Für die Kleinen handelt es sich um eine Erfahrungen, die bemerkenswert ist und zudem den weiteren Erkundungsdrang fördert. Genau aus diesem Grund lieben Babys das Versteckspiel. Mit den einfachsten Versteckspielen können Kinder in dieser Zeit für Stunden beschäftigt werden. Aber auch die zahlreichen Gegenstände in der Umgebung gewinnen ungemein an Interesse. Schritt für Schritt lernen die Kleinen die ersten Gesetze der Welt kennen. Sie spielen mit einem Ball, wiederholen es, um herauszufinden, ob genau das Gleiche wieder geschieht. Unaufhörlich wiederholen die Babys in diesen Wochen die verschiedensten Tätigkeiten. Zudem haben die meisten Gegenstände auf Babys Mund eine ganz besondere Anziehungskraft. Mit Hilfe des Mundes untersuchen sie die verschiedensten Gegenstände und Eigenschaften.
Die Welt vom 6. bis zum 12. Monat:
Langsam aber sicher wird das Kind mobil und dank dieser Mobilität tritt es seine ersten Forschungsreisen an. Babys beginnen in diesen Wochen wirklich jeden Gegenstand auf Herz und Nieren zu untersuchen. Bereits in dieser Zeit beginnt das Kind die einzelnen Funktionen den verschiedensten Gegenständen zuzuordnen. Mit jedem Tag widmet sich der kleine Erdenbürger dem Training der eigenen Fingerfertigkeit. Die zahlreichen verschiedenen Gegenstände werden gedrückt, gefalten und nach Lust und Laune geschüttelt. Das eigene Zuhause ist für die Racker ein echter Abenteuerspielplatz geworden und diesen genießen sie in vollsten Zügen. Zudem kann das Kind durch zeigen und brabbeln Wörtern Gegenstände zuordnen. Es versteht, dass man zum Beispiel mit einem Schlüssel eine Tür öffnen kann und dass mit einem Löffel gegessen wird. All das sind Entwicklungen, die das Kind vom sechsten bis zum zwölften Monat erlebt.
